| Sägezahn-Modus (MIF): Gebräuchlicher
Mikroverfilmungs-Modus: Spaltenweises Aufzeichnen auf Mikroplanfilmen, jeweils von oben
nach unten. Dieser Modus wird häufig bei à COM-Anlagen
verwandt. Siehe auch: à Mäander-Modus. SAF [SysoutArchival Facility] (DV): ist ein Programmpaket, welches nach Zwischenspeicherung umfangreicherer auszudruckender Datenmengen in komprimierter Form auf DV-Datenträgern die Selektion durch den Anwender über Terminal erlaubt, um unnötig große Ausdrucke zu vermeiden. Scale-to-Grey (DV): Dieses Verfahren wird zur Verbesserung der Darstellung binärer Images am Bildschirm benutzt. Bei einer reinen Schwarzweiß-Darstellung werden insbesondere Bilder kaum erkennbar dargestellt. Beim à Dithering wird per Software die Nachbarschaft eines Bildpunktes untersucht. Ein Übergang von mehreren schwarzen zu weißen à Pixeln wird dann durch die Abbildung des an der Grenze liegenden Bildpunktes mit einem Grauwert versehen. Hierdurch wird nicht nur bei Bildern eine Verbesserung erzielt, sondern auch bei kleinen Schriften die Lesbarkeit der Zeichen am Bildschirm beträchtlich erhöht. Scanner [engl., Abtastgerät] (DV): Scanner sind Geräte zum rasterförmigen Auflösen eines Bildes in Bildpunkte und Umwandeln der im Bild enthaltenen Schwarzweißwerte, Grauwerte oder Farbwerte in entsprechende Bitmuster nicht codierter Daten (à NCI). Die Abtastung der Bildpunkte erfolgt zeilenweise. Scanner sind unentbehrliche Analog-Digital-Wandler für die Bildverarbeitung und -speicherung in der EDV. Siehe: à Bildabtaster, à Flachbett-Scanner. Schlagwort (BÜR, DV): Beschreibendes Wort (Benennung eines Begriffs) für eine Informationseinheit in einem Dokumentationssystem. Schlüsselwort (DV): 1. Beschreibendes Wort (Benennung eines Begriffes) für eine Informations-Einheit in einem Dokumentationssystem. Schlüsselwörter werden im allgemeinen in einem Unternehmen einheitlich definiert und durch eine zentrale Instanz gepflegt. 2. Zeichenfolge, die Hardwareeinrichtungen, Programme oder Daten vor unbefugter Benutzung sichern soll. Dadurch Berechtigung zum Zugriff nur an bestimmte Benutzer vergebbar. Siehe auch: à Paßwort. Schneidemarke (MIF): Markierung auf Mikrofilm zum genauen Ansetzen eines Schneidemessers oder zum Abtasten durch eine automatisch gesteuerte Schneideeinrichtung. Schnelltrennsatz (BÜR): Vordrucksatz, dessen Blätter in einer Trennleiste fest miteinander verbunden sind. Durch Reißen werden die Blätter separiert. Hierbei sind Trennleisten und Perforation so zu wählen, daß für die automatische Erfassung möglichst saubere, gerade und rechtwinklig abschließende Kanten erhalten bleiben. Schnelltrennsätze sind zum Durchschreiben angelegt und besitzen zwischen den Vordruckseiten häufig separate Einmalkohlepapiere, die ebenfalls mit der Trennleiste verbunden sind. Schnittstelle [engl.: Interface] (DV): Allgemein: der Punkt, an dem eine Verbindung zwischen zwei Elementen hergestellt wird, damit sie miteinander arbeiten können. In der Rechnertechnik im besonderen gibt es verschiedene Typen von Schnittstellen auf verschiedenen Ebenen: Verbindungen oder Anschlußstellen von (Peripherie-)Geräten zu Computern, von Computerbausteinen untereinander oder eines Programms zu einem anderen Programm, auch Interface genannt. Genormte serielle Schnittstellen sind sehr verbreitet. Sie übertragen die Elemente einer Datenfolge nacheinander über eine einzige Datenleitung, z. B. 8 à Bits und das Prüfbit eines à Bytes in zeitlich genau festgelegten Abständen synchron. Parallel-Schnittstellen übertragen die Bits gleichzeitig auf verschiedenen Leitungen. Nach dem vorigen Beispiel des Bytes wären das 8 Leitungen. Man spricht auch von bit-paralleler oder byte-serieller Übertragung. Die Parallel-Schnittstellen sind häufig herstellerspezifisch ausgelegt. Sie können auch mit mehr Leitungen ausgerüstet sein und erlauben generell höhere übertragungsgeschwindigkeiten als serielle Schnittstellen. Siehe auch: à SCSI, à Centronix-Schnittstelle, à CCITT-V-Serie, à CCITT-X-Serie. Schrank (Akten-) (DV): In der Bürokommunikation bzw. in Dokumentationssystemen oberste Hierarchiestufe innerhalb der à Baumstruktur. Ein Schrank enthält à Ordner, evtl. Unterordner sowie à Dokumente, hat jedoch keinen eigenen Inhalt. Schreibfeld (BÜR): Von gedruckten bzw. gedachten Linien oder Rastern begrenzte, zum Beschriften vorgesehene Fläche auf Vordrucken. Schreibfelder können in einzelne Module (z. B. für jeden Buchstaben eine Position) aufgeteilt sein. Siehe auch: à Kämme. Schrittkamera, Schrittschaltkamera (MIF): Mikrographisches Aufnahmegerät, bei dem während der Belichtung Vorlage und Film stillstehen. Gegensatz: à Durchlaufkamera. Schwellwert (DV, MES): Bei der elektronischen Analog-Digital-Wandlung vorgegebene Signalwerte, bei deren Erreichen jeweils ein bestimmter digitaler Wert dem Analogsignal zugeordnet wird. Beispiel: ein Scanner, der einen Bildpunkt in 16 Grauwerte (4-Bit-Code) aufzulösen vermag, benötigt 16 definierte Schwellwerte für das Abtastsignal. Script (BÜR, DV): 1. Bei bestimmten Verfahren bzw.Programmpaketen der Bürokommunikation wird für ein Dokumenten-Set in einer Beschreibungssprache (Script) der Aufbau und die Zusammensetzung eines komplexen Dokumentes (Metadokument) beschrieben. Das Script wird mit Hilfe eines Texteditors geschrieben und kann einfach gelesen werden. 2. Elektronisches Manuskript. 3. Verbreitete Schriftart für Schreibmaschinen und (kleinere) DV-Drucker. SCSI [Small Computer Standard Interface] (DV): Industrie-Standardschnittstelle zum Anschluß von Festplatten, optischen Speichern, Scannern und anderen Peripheriegeräten an Computersysteme. Vorteil des SCS-Interfaces ist der Standard-Befehlssatz, der relativ hohe Durchsatz und die Möglichkeit, mehrere unterschiedliche Geräte an einem Interface zu betreiben bzw. mehrere SCS-Interfaces durchzuschleifen (hintereinander zu schalten). Seite (BÜR, DV): 1. In der Bürokommunikation wie im allgemeinen Büroumfeld Teil eines Dokumentes. Ein à Blatt kann ein oder zwei beschriebene Seiten haben. 2. Seite (engl. page) ist in der Datenverarbeitung ein Element eines Einteilungsschemas für elektronische Programm- und Arbeitsspeicher. Manche Betriebssysteme holen den Inhalt dieser Seiten während des Programmablaufs bei Bedarf von externen Speichern in den Hauptspeicher. Wenn dort Platzmangel auftritt, werden Seiten mit neuen Inhalten überschrieben bzw., wenn der Inhalt verändert wurde, auf den externen Speicher zurückgeschrieben. Dieser Paging genannte Vorgang erlaubt die Arbeit mit Programmen, deren Umfang die Kapazität der Hauptspeicher übersteigt. Seitendrucker (DV): Siehe: à Drucker. Sekundärindex (DV): Dateien sind im allgemeinen nach einem eindeutigen Ordnungsbegriff sortiert. Häufig reicht eine derartige Erschließung der Datei nicht aus, weitere Einstiegspunkte werden erforderlich. Wird nun für diese weiteren Erschließungen ein Gesamtinhaltsverzeichnis aufgebaut, entsteht ein Sekundärindex. Beispiel: Ordnungsbegriff: Bank- und Kontonummer, weiterer Einstieg über ein alphabetisches Verzeichnis der Namen der Kontoinhaber. Semantische Auswertung (BÜR, DV): Bedeutungsmäßige Auswertung eines Zeichens oder einer Zeichenfolge, z. B. auch maschinell gelesener Buchstaben und Zahlen. Semantik bezeichnet ursprünglich die Wortbedeutungslehre. Bekanntlich ergibt sich die Bedeutung eines Wortes oft nur aus dem à Kontext. Das ist ein Hauptproblem für Computer, die auf Sprache hören und den Sinn verstehen sollen. Es ist Gegenstand der Forschung im Rahmen der künstlichen Intelligenz. Sequentielle Speicher [Sequential Access Memory, SAM] (DV): Im Gegensatz zu à Direktzugriffsspeichern sind sequentielle Speicher solche, bei denen der Zugriff zu den Daten in der Reihenfolge ihrer Unterbringung auf dem Datenträger erfolgt. Grundsätzlich kann auch auf Direktzugriffsspeicher sequentiell zugegriffen werden. Typische sequentielle Speicher sind alle Arten magnetischer und optischer Bandspeicher. Sequentielle Verarbeitung (DV): Schrittweise Verarbeitung von Informationen in streng aufeinanderfolgender Reihenfolge, z. B. Verarbeitung vorher nach Satzschlüssel sortierter Datensätze in der Reihenfolge, in der sie eingelesen werden. Serielle Schnittstelle (DV, DFV): Siehe: à Schnittstelle, à Interface, à CCITT-V-Serie, à CCITT-X-Serie. Serifen [niederl., engl.] (BÜR): sind kleine Abschlußstriche oder Begrenzungen am Fuß und am Kopf eines Buchstabenkörpers bei der traditionellen Antiqua-Schrift, entstanden aus dem Meißelschlag bei der Herstellung römischer Steininschriften. Beispiel einer gebräuchlichen Schriftart: Times Roman. Server [engl., Diener] (DV, DFV): Dienstleistende Rechner oder Hard- und Softwarebausteine, die bestimmte abgegrenzte technische Funktionen übemehmen und bestimmte Anwendungsmerkmale realisieren, z. B.: Datenserver (engl.: file server), Kommunikationsserver, Druckserver. In einem Rechnerverbund oder in einem Netz übernimmt der Server besondere Leistungen, z. B. als Datenbankrechner oder Kommunikationsrechner. Durch die Vielzahl der heute vorhandenen peripheren Geräte hat sich die Servertechnik in Netzen sehr verbreitet. Sheet feeder [engl., Einzelblattzuführung] (DV): Vorrichtung an Druckern, à Scannern und dgl. zum automatisierten Einziehen von einzelnen Blättern und Vorlagen von einem Stapel im Gegensatz zum manuellen Einlegen. SI-Einheiten (NOR, MES): im amtlichen und geschäftlichen Verkehr durch das Système International dUnités verbindlich festgelegte Basiseinheiten, wie z. B. für Länge das Meter (m), für Masse das Kilogramm (kg), für Zeit die Sekunde (s), für elektrische Stromstärke das Ampère (A), für thermodynamische Temperatur das Kelvin (K), für die Stoffmenge das Mol (mol) und die Lichtstärke die Candela (cd). In Deutschland seit 1978 gesetztlich vorgeschrieben. Siehe auch: à PTB. Silberfilm (FOT, MIF): Ein Film, dessen Emulsion aus einer feinverteilten Dispersion von Silberhalogeniden besteht, die nach Belichtung und Entwicklung die vom Licht aktivierten Bildelemente als metallisches Silberabbild (Schwärzung) darstellen. Je nach eingesetztem Entwicklungsverfahren werden die hellen und dunklen Bildelemente des fotografierten Objektes auf dem Film vertauscht oder tonwerterichtig dargestellt. Siehe: à Negativfilm, à Positivfilm, à Konventionelle Filmentwicklung, à Umkehrfilmentwicklung. Silberhalogenidfilm (FOT, MIF): Siehe: à Silberfilm. Silberhalogenidverfahren (FOT, MIF): Fotografischer Prozess, bei dem das Bild durch einfallendes Licht (Strahlung) auf eine lichtempfindliche Silberhalogenid- Gelatineschicht latent erzeugt und dann durch ein Entwicklungsverfahren sichtbar und langzeitig haltbar gemacht wird (Archivfähigkeit). Siehe: à Silberfilm, à Negativfilm, à Positivfilm, àKonventionelle Filmentwicklung, Umkehrfilmentwicklung. SIMM [Single Inline Memory Modul] (DV): Speicherbaustein mit einreihiger Kontaktleiste. Siehe auch: à Steckplatz. Simulation (DV): DV-Anlagen eignen sich im besonderen Maße zur Bewältigung des oft sehr hohen Rechenaufwandes, der mit der Simulation technischer, physikalischer, biologischer, physiologischer oder ökonomischer Prozesse durch mathematische Modelle verbunden ist. Dafür wurden auch sogenannte Simulationssprachen entwickelt. In diesen Bereich fallen auch Aufgaben, die man als Selbstzweck der Datenverarbeitung bezeichnen kann: z. B. Methoden der modellhaften Nachbildung von Realzeit-Systemen auf einem Computer, um die erforderliche Anlagenausstattung zu bestimmen. Die Simulation dient überwiegend dem modellhaften Nachahmen des Verhaltens von Systemen, welches mathematisch nicht exakt vorausberechnet werden kann. Bei à CAD ist es z. B. die Simulation des dynamischen Zusammenspiels von Konstruktionselementen im Maschinenbau oder in elektronischen Schaltungen die Funktion von Schaltungselementen usw. SMS [Storage Management Subsystem] (DV): Ein Programmpaket, welches die Datenbestände einer Organisation nach festen, unternehmens-/behördenweit vorgegebenen Regeln durch das DV-System automatisch verwaltet. SNA [System Network Architecture] (DV): Konzeption zum Aufbau von Datenfernübertragungsnetzen mit kompatibler Hard- und Software (IBM). Software (DV): Sammelbegriff für auf Computern laufende Programme, auch als immaterielle Ware bezeichnet. Man unterscheidet Systemsoftware und Anwendersoftware. Die Systemsoftware ist im à Betriebssystem zusammengefaßt, ist für den Betrieb des Computers unerläßlich, stammt oft vom Anlagenhersteller und geht nicht auf anwenderspezifische Probleme ein. Anwendersoftware hingegen ist problembezogen und wird häufig auch vom Anwender selbst produziert. Gegensatz zu: à Hardware. Soll/Ist-Vergleich (BWL): Soll/Ist-Vergleich ist die Gegenüberstellung und Abweichungskontrolle von Sollzahlen, die als zu erreichende Plangrößen vorgegeben waren und den effektiv erreichten bzw. entstandenen Ist-Größen. Aus den Abweichungen können u. U. die Gründe des Nichterreichens der Plangrößen erkannt und das Ausmaß der Korrektur der Soll-Zahlen abgeleitet werden. Die Betrachtungsweise kann sich sowohl auf das Verfahren an sich, auf die Kosten, den Nutzen usw. erstrecken. Soundkarte (DV): Eine Platine (Karte) auf einem Steckplatz in einem Computer, deren Bausteine aus den entsprechenden Daten im à Hauptspeicher Signale zur akustischen Wiedergabe über Lautsprecher erzeugen. Ebenso können damit akustische Informationen, wie z. B. menschliche Sprache oder Musikinstrumente über Mikrofon aufgezeichnet, in digitale Informationen umgewandelt und als Datei gespeichert werden. Meist sind auch spezielle Tongeneratoren (à Synthesizer) eingebaut, die das Abspielen über Tastatur oder angeschlossene Klaviatur und beliebiges Variieren künstlich erzeugter Stimmen bestimmter Musikinstrumente gemäß einer international für Musikinstrumente vereinbarten à MIDI-Schnittstelle ermöglichen. Eine leistungsfähige Soundkarte ist unverzichtbares Erfordernis bei allen à Multimedia-Anwendungen. Speicher-Chips (DV): Siehe: à 256-MB-Chips. Speicherformat (DV): Sammelbegriff für Merkmale von Daten in Speichern, die u. a. bei der weiteren Verarbeitung eine Rolle spielen. So sagt in der Bürokommunikation das Speicherformat z. B. aus, ob ein Dokument strukturiert (untergliedert und mit Steuerzeichen versehen) oder unstrukturiert (transparent) ist. Speicherhierarchie (DV): stellt eine Klassifizierung der externen Speicher eines DV-Systems nach Schnelligkeit einerseits und nach Preis für Speicherung andererseits dar. So können durch die Verlagerung seltener gebrauchter Daten aus den schnellen und teuren Speichern innerhalb der Hierarchie zu langsameren und billigeren Kosten gespart werden. Speichermedium (DV, MIF, BÜR): Auf dem Gebiete der Datenverarbeitung und Mikroverfilmung bezeichnet man einen Datenträger häufig als Medium. Alle Datenträger eignen sich zum Aufbewahren und Lesen von Informationen. Auf bestimmten Datenträgern wie à Magnetplatten, à Magnetbändern, à Disketten und magneto-optischen Speicherplatten (à MOD) kann der Benutzer wiederholt schreiben bzw. Daten ändern. Andere Datenträger kann der Benutzer nur einmal beschreiben, z. B. à WORM-Platten und à Mikrofilm. Das Medium à CD oder àCD-ROM bezieht der Benutzer beschrieben mit Informationen, die er nur lesen und nicht verändern kann. Auch Papier und Folien zum Beschreiben sind in diesem Sinne Medien, ebenso Lochkarten und Lochstreifen. Speichern (DV, MIF, BÜR): Unter Speichern versteht man im Büroumfeld jede über einen begrenzten Zeitraum oder beliebig lange andauernde Unterbringung von Daten auf einem à Speichermedium, sei es in maschinenlesbarer oder in einer ohne technische Hilfsmittel auswertbaren Form. Im Falle einer Speicherung über lange Zeiträume spricht man vom à Archivieren. Spreadsheet (DV): Englische Bezeichnung für ein Kalkulationsblatt einer Tabellenkalkulation, wie sie besonders verbreitet als à PC-Programm angeboten wird. Sprungfixe Kosten (BWL): Sprungfixe Kosten (in der Literatur auch: intervallfixe Kosten bezeichnet) sind Kosten, die sich in Abhängigkeit vom Beschäftigungsgrad sprungartig verändern. Beispiel: die fixen Kosten einer zusätzlichen Produktionsanlage, die beschafft und betrieben werden muß, weil die vorhandenen Anlagen für die termingetreue Erfüllung der Aufträge nicht ausreichen. SQL [Structured Query Language] (DV): Standard-Abfragesprache. Eine Hochsprache zum Schreiben von Routinen für die Abfrage relationaler Datenbanksysteme. Standardisierung (GEN, DV, MIF): Standardisierung und Normung durch zahlreiche nationale und internationale Gremien erstreckt sich auch auf Gebiete der Datenverarbeitung und Mikroverfilmung. Siehe: à CCITT, à DIN, à ECMA, à ISO. Stapelverarbeitung (DV): 1. Beispiele aus der Bürokommunikation: Mit einem Stapeleinzug können einem à Scanner automatisch bis zu mehrere hundert Vorlagen sukzessive und automatisch zugeführt werden. Spezielle Scannerstraßen verfügen über Vereinzelungs- und Ausrichtgeräte, die eine optimale Zuführung gestatten. Siehe auch: à Sheetfeeder, à Einzelblatteinzug. 2. In der Datenverarbeitung: à Batchverarbeitung. Steckplatz (DV): PCs besitzen meist im Inneren à Steckplätze mit Kontaktleisten für die Platinen (Karten), auf denen sich Bausteine der verschiedenen Funktionen mit den zugehörigen Leiterbahnen befinden. Alle Steckplätze sind über ihre Steckerleisten mit Adreß- und Datenbus, Steuerleitungen und Stromversorgung verbunden. Freie Steckplätze können auf die Architektur des jeweiligen Personalcomputers abgestimmte, jedoch meist standardisierte à Erweiterungskarten aufnehmen, die seinen ursprünglichen Leistungsumfang mit zusätzlichen Funktionen und Ressourcen ausstatten (z. B.: Hauptspeicherkapazität, grafische oder akustische Fähigkeiten sowie Schnittstellen für Peripheriegeräte). Steuerzeichen [engl.: control characters] (BÜR, DV): 1. Bei Vordrucken aufgedruckte Schrift- und Bildzeichen, die hauptsächlich zur Steuerung von Funktions- und Arbeitsabläufen dienen. 2. In der Datenverarbeitung: Steuerzeichen (engl.: control characters), die im allgemeinen mit Funktionstasten über die Tastatur eingegeben werden oder Bestandteil einer Eingabedatei sind. Sie haben mit den eigentlichen Daten nichts zu tun, sondem lösen bestimmte Vorgänge in Peripheriegeräten aus. Beispiele: Bei Druckern die Formatierung, Fettdruck, Unterstreichungen, Schriftartenwechsel und dgl. Bei der Arbeit am Bildschirm: Die Positionierung des Cursors oder das Blättern in Texten. Stoppwort-Liste (DV): In einer Programmbibliothek gespeicherte Liste von Begriffen, die aus einem mittels à OCR/à ICR gewandelten Text nicht indiziert und in die Zugriffsdatenbank übernommen werden sollen. Hierzu gehören in der Regel Worte wie der, die, das, Füllworte, etc. Stoppwortlisten dienen dazu, bei Volltexterfassung eine sinnvolle Reduzierung der in der Datenbank zu speichernden Informationen zu erzielen. Streamer [engl., Stream, Strom] (DV): Englischer Ausdruck für à Bandlaufwerk, das im streaming mode arbeitet, bei dem möglichst große Datenmengen ohne Unterbrechung aus einem elektronischen Speicher auf das Band geschrieben bzw. vom Band in den Speicher gelesen werden. Andere Bandlaufwerke verarbeiten Datensatz für Datensatz im Start-Stop-Modus. Der Begriff Streamer hat sich eingebürgert für die gängigen PC-Versionen der Bandlaufwerke. Strichcode (MIF, DV): Auf dem Gebiete der Mikroverfilmung auch verwendet zur automatischen Steuerung von (Nachbearbeitungs-) Maschinen, z. B. Duplizierer (Anzahl Duplikate und Verteilung). Siehe: à Bar Code. Strippe (BÜR): Siehe: à Registrierstreifen. Strukturierte Programmierung (DV): Bezeichnet einen Programmierstil, der Programme hervorbringt, die sich durch sauberen Ablauf, klares Design und einen hohen Grad von Modularität oder hierarchischen Aufbau auszeichnen. Zu den Vorteilen strukturierter Programme gehören ihr klarer Aufbau, die leichte Lesbarkeit und die einfache Wartung. Stückkosten (BWL): Stückkosten sind die auf eine Produktionseinheit bezogenen Kosten. Zur Ermittlung werden die Gesamtkosten durch die Zahl der hergestellten Produkteinheiten dividiert. Suchalgorithmus (DV): Suchanfrage in einer Standard-Datenbanksprache wie z. B. à SQL. Die Suchanfrage wird in einer speziellen Syntax abgefaßt, die Suchargumente, boolsche Operatoren, Parameter und andere Argumente verknüpft, um eine bestimmte Sicht der Datenbank oder Selektion von Datensätzen aus der Datenbank zu erzeugen. Suchbaum (DV): Computergesteuertes Suchsystem über mehrere (Indexhierarchie-) Stufen, die einer à Baumstruktur ähneln. Suchlauf bei COM-Anlagen (MIF): Einrichtung an einer COM-Anlage, die ermöglicht, erst ab einer vorgegebenen Seite innerhalb einer Datei mit der Verfilmung zu beginnen. Suchstrategie (DV, MIF): Planung und Festlegung der Wege zur Informationserschließung. SVGA, Super-VGA [Super Video Graphic Array] (DV): Siehe: à VGA. Bezeichnung für einen Grafikstandard und eine Grafikkarte (Adapter) beim Anschluß von Bildschirmen an Computer. SVGA bietet höhere Auflösung als VGA. SVGA-Karten können normalerweise VGA darstellen und darüber hinaus Auflösungen mit 800x600 Bildpunkten und 256 Farben. Für höhere Auflösungen (1024x768 und 1280x1024) findet man in der Literatur auch die Bezeichnung à XVGA. Synchron (DV): Gleichlauf oder zeitliche Übereinstimmung bei der Abwicklung von Systemereignissen (z. B. Datenübertragung synchron mit einem Grundtakt). Synonym [lat.] (GEN): Bezeichnung eines Begriffes, der mit einem anderen Wort (oder einer Folge von Worten) derselben Sprache bedeutungsgleich, bedeutungsähnlich oder zumindest sinnverwandt ist (z. B. Auto, Automobil, Kraftfahrzeug). Synthesizer (DV, UEL): Ein Computer-Peripheriegerät, ein Chip auf einer à Soundkarte oder ein eigenständiges System, das Sound über digitale Befehle und nicht durch Manipulierung physikalischer Einrichtungen oder aufgezeichneter Klänge erzeugt. Die meisten Synthesizer lassen sich per à MIDI-Schnittstelle an Computer anschließen. Diese Schnittstelle erlaubt die Steuerung mehrerer Synthesizer von einem Computer aus, was praktisch der Verwendung digitaler Notenblätter und der Simulation einzelner Musiker oder eines kompletten Orchesters gleichkommt. Systemanalyse, Systementwurf (DV): (Oberbegriff: Systemplanung), befaßt sich mit der Planung des Einsatzes eines Systems (Speichersystem, DV-Anlage, Softwaresystem o. a.). Systemanalytiker, -berater, -ingenieur, -planer (DV): sind Bezeichnungen für Fachleute, die mit der Systemplanung (als Oberbegriff für Systemanalyse und Systementwurf) betraut werden. Die Systemanalyse beginnt mit der Erfassung des organisatorischen Ist-Zustandes, gefolgt von der Aufgabenanalyse. Die sich daraus ergebenden Leistungsmerkmale sind Grundlage für die Leistungsanforderungen (à Pflichtenheft) an das vorgesehene System. Als letzter Schritt werden vorhandene sowie auf dem Markt verfügbare Produkte untersucht und auf ihre Eignung geprüft. Ein oder mehrere geeignete Systeme werden in den Systementwurf einbezogen und zur Investitionsentscheidung aufbereitet. Systemplanung (DV): Siehe: à Systemanalyse, à Systementwurf, à Systemanalytiker. Systemsoftware (DV, MIF): Software (Programme), die zum Betreiben einer DV-Anlage erforderlich ist. Dieser Begriff geht in der Literatur häufig über den Begriff à Betriebssystem hinaus, wenn auch Standard-Software für Vorgänge einbezogen ist, die das Betriebssystem ergänzen oder mit dem Rechner verbundene Anlagen steuern. Beispiel: Zur Systemsoftware einer à COM-Anlage mit Rechner gehört nicht nur das Betriebssystem des Rechners, sondern auch die sonstige Standardsoftware zur Datenaufbereitung, unabhängig davon, ob sie auf dem Rechner der COM-Anlage oder der Groß-DV-Anlage abläuft. Homepage | Ziele | Aktuelles | Themenschwerpunkte | Veröffentlichungen | Seminare & Veranstaltungen | AWV-Informationen | Der Verein | Kontakt |