Die drei AWV-Arbeitskreise befassen sich im Rahmen ihres jeweiligen Schwerpunktes mit unterschiedlichen Aspekten der Verwaltungsvereinfachung und Bürokratievermeidung. Im Mittelpunkt steht dabei der regelmäßige Austausch zwischen Vertretern der öffentlichen Verwaltung, Wirtschaft, Vereinen und Verbänden. Dieser Austausch gewährleistet einen aktuellen, an der Praxis orientierten Blick auf bestehende bzw. erwartete Probleme. Das übergeordnete Ziel der Arbeitskreise ist es, einen Beitrag zur Schaffung effizienter Verwaltungsstrukturen und -prozesse zu leisten, wodurch der Verwaltungsaufwand für alle Akteure auf ein angemessenes Niveau beschränkt, Verwaltungsverfahren beschleunigt und der Ressourceneinsatz verbessert werden kann.
Die flächendeckende Einführung des SEPA-Lastschriftverfahrens und die Abschaffung der nationalen Lastschriftverfahren kann in Deutschland zu einem hohen Umstellungsaufwand für Nutzer und Anbieter dieses Verfahrens führen. Das Ziel sollte daher sein, die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Umstellung auf die SEPA-Lastschrift und weitere SEPA-Produkte so zu gestalten, dass einerseits keine Effizienzverluste hinsichtlich der Abwicklung von Zahlungsvorgängen auftreten und sich zum anderen der generelle Aufwand für die Verfahrensumstellung sowie die Verwaltungs- und Bürokratiekosten für alle beteiligten Akteure auf ein angemessenes Maß beschränken.
Mit dem Working Paper on SEPA Migration End-Date hat die Europäische Kommission den Konsultationsprozess im Vorfeld des Kommissionsentwurf nochmals intensiviert. Sie verweist hierbei auch auf die Bedeutung der Ergebnisse der Folgenabschätzung, die augenblicklich vorgenommen und abgeschlossen wird.
Der vollständige Text des Positionspapieres steht hier als Download zur Verfügung.
