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"Kosten sparen durch elektronische Rechnungsstellung"

BMWi beauftragt AWV mit der Gründung eines nationalen Forums für elektronische Rechnungen in Deutschland (FeRD)

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat die Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung (AWV) e. V. damit beauftragt, ein nationales Forum für elektronische Rechnungen zu gründen. Hintergrund sind Empfehlungen einer Expertengruppe der Europäischen Kommission. Auch wenn diese Vorschläge erst noch von der Kommission angenommen werden müssen, ist das Thema nach Ansicht des BMWi wichtig genug, um darauf vorbereitet zu sein. Außerdem erhofft sich das BMWi mit der Gründung des Forums in Deutschland eine Signalwirkung für die weitere Entwicklung in Europa – auch im Hinblick auf einen wirkungsvollen Bürokratieabbau und praktikabler Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen.

Mit gutem Grund: Jährlich versenden deutsche Unternehmen über sechs Milliarden Rechnungen. Dabei geht der Trend eindeutig zur elektronischen Rechnungsstellung, deren Vorteile unbestritten sind. Im Vordergrund stehen spürbare Kostenvorteile, da die Aufwendungen für Druck, Distribution und Porto entfallen. Vollständig elektronische und damit Zeit sparende Rechnungsprozesse können darüber hinaus dem Rechnungsempfänger ermöglichen, Zahlungsziele einzuhalten oder Skonti in Anspruch zu nehmen. Gleichwohl findet der elektronische Austausch von Rechnungen bisher fast ausschließlich in Großunternehmen statt. Die hohen Kosten der Einführung und die unterschiedlichen rechtlichen Rahmenbedingungen in Europa behindern bisher eine reibungslose Umsetzung. Die beträchtlichen Kostenvorteile und volkswirtschaftlichen Effizienzgewinne können jedoch nur erzielt werden, wenn die Rahmenbedingungen für die breite Masse der Unternehmen attraktiv sind. Voraussetzung hierfür sind Rahmenbedingungen, die eine einfache und einheitliche Rechnungsstellung ermöglichen.

Die Europäische Kommission hat deshalb eine Reihe von Aktivitäten initiiert, um diese Unterschiede zu klären und bei der Rechnungsstellung eine einfache und einheitliche Anwendung in allen Mitgliedstaaten sicherzustellen. So hat beispielsweise die Sachverständigengruppe der EU-Kommission am 30. November 2009 ihre in knapp zweijähriger Arbeit gewonnenen Erkenntnisse und Vorschläge vorgestellt. Ein praktischer Vorschlag der Experten ist die Einrichtung nationaler Plattformen zur Förderung der elektronischen Rechnung in den Mitgliedstaaten. Sie sollen das Thema voranbringen und zur Meinungsbildung beitragen. Auf diese Weise sollen die Akzeptanz und die Verbreitung der elektronischen Rechnungen erhöht werden.

Unter Beteiligung der Bundesregierung und des Sekretariats des Nationalen Normenkontrollrates sowie der Spitzenverbände der Wirtschaft, einiger Fachverbände und Mitgliedern der AWV-Projektgruppe wurde das „Forum elektronische Rechnung Deutschland (FeRD)“ am 31. März 2010 in Berlin gegründet.

Kontakt: Carolin Klas, AWV e.V., Tel.: 06196/7 77 26-37, Mail: klas@awv-net.de

Kontakt: AWV-Geschäftsstelle

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