Leiter: Reinhard Fischer, Deutsche Post AG, Bonn
Die zunehmende Elektronisierung des Datenaustauschs zwischen Wirtschaft und Verwaltung hat auch im Zollbereich Einzug gehalten. Neben einer Modernisierung des Zollrechts und einer qualitativ verbesserten Partnerschaft zwischen Wirtschaft und Verwaltung ist die vollständige Elektronisierung aller Zollprozesse eines der wichtigsten Ziele des Projekts „e-Customs“ der Europäischen Kommission, dessen rechtliche Grundlagen der Zollkodex (ZK) und die Zollkodex-Durchführungsverordnung (ZK-DVO) sind. Damit wird zwar die Informatisierung im Zollbereich konsequent realisiert, das Konzept enthält aber einige Elemente, die Anlass zu der Befürchtung geben, dass die wirtschaftliche Gestaltung von Abläufen im bisherigen Ausmaß nicht mehr möglich sein wird und dass verschiedene Handelsvereinfachungen in Zukunft nicht mehr genutzt werden können.
Mitglieder des Arbeitskreises sind von Seiten der Wirtschaft Mitarbeiter aus den Zoll- und Außenwirtschaftsabteilungen größerer Unternehmen (z.B. Bayer, Hugo Boss, IBM, Siemens, Quelle). Die öffentliche Verwaltung ist durch das Bundesministerium der Finanzen und das Statistische Bundesamt vertreten. Darüber hinaus sind in dem Arbeitskreis alle für den internationalen Handel relevanten Verbände repräsentiert.
